1939 veröffentlichten Wilson und seine Mitstreiter das „Blaue Buch (Anonyme Alkoholiker)“ – aus dem Wunsch, ihre Erfahrungen einem größeren Kreis von Betroffenen zugänglich zu machen. Das Buch gab dem Programm seinen Namen und formulierte erstmals die „Zwölf Schritte“ – ein spirituell orientierter Leitfaden zur Überwindung von Alkoholabhängigkeit.
Ein zentrales Prinzip der AA gilt bis heute: die Wahrung der Anonymität – zum Schutz der Mitglieder nach außen, aber auch zur Gleichstellung innerhalb der Gruppe. Heute gibt es Selbsthilfeorganisationen der „Anonymen Alkoholiker“ in über 150 Ländern. In Deutschland wurde die erste Gruppe 1953 in München gegründet – initiiert von US-Soldaten.





