Seit 2010 werden im Rahmen des Ross Sea Heritage Restoration Project über 10.000 Objekte aus Scotts Basislager in der Antarktis geborgen. Neben Kisten von Brandy und Whiskey geben nun auch die Fotos einen Einblick in das Leben der Forscher: Aus einem völlig verklebten Block von Zelluloid-Bildern konnte das Team um den Konservator Mark Strange insgesamt 22 Bilder retten. Diese sind zwar teilweise stark zerstört, jedoch sind die abgelichteten Orte des McMurdo-Sundes deutlich identifizierbar. Eines der markantesten Bilder zeigt Alexander Stevens, Shackletons wissenschaftlichen Leiter, an Bord des Expeditionsschiffes Aurora.
Die Konservierungsarbeiten in Scotts Expeditionsbasis werden sicherlich noch weitere spannende Erkenntnisse über das Leben am Südpol mit sich bringen. Die bisherigen Ergebnisse und die Fotographien können online eingesehen werden.





