Diese Umstände führten zu politischen Spannungen und warfen Fragen hinsichtlich der Legitimität des republikanischen Übergangs auf, der vom damaligen Premierminister Dominic Mintoff vorangetrieben wurde. Die Opposition, angeführt von der Nationalistischen Partei, stimmte gegen die Änderungen. Man bemängelte, dass das Volk nicht die Möglichkeit erhielt, seine Meinung zu äußern. Trotz der Kontroversen blieb die neue republikanische Verfassung bestehen. Malta entwickelte sich zu einem demokratischen und souveränen Staat. Die Transformation Maltas im Jahr 1974 war somit nicht nur ein formaler Akt der Staatsumwandlung, sondern auch ein entscheidender Moment in der politischen und rechtlichen Entwicklung des Landes. Sie markierte den endgültigen Abschied von der kolonialen Vergangenheit und ebnete den Weg für Maltas aktive Rolle auf der internationalen Bühne, einschließlich des Beitritts zur Europäischen Union im Jahr 2004.





