Am 14. Juli 1729 spannte Gray im Garten seines Freundes Granville Wheeler einen Kupferdraht. Als er diesen mit einem zuvor elektrostatisch aufgeladenen Glaszylinder berührte, setzten sich am anderen Ende des Drahtes kleine Metallstücke in Bewegung. „Lines of communication“ nannte Gray seine Entdeckung. Reich und berühmt wurde er damit allerdings nicht, ganz im Gegenteil: 1736 starb er verarmt, und erst postum wurde seine Leistung gewürdigt. Bis zur Hochspannungsleitung war es noch ein langer Weg, doch Grays Experimenten verdankte man grundlegende Erkenntnisse zu Leitern und Nicht-Leitern sowie zur elektrischen Isolation.





