Die Ausstellung zeigt die weitreichenden Folgen und Wechselwirkungen dieser, bis dahin weltweit nicht bekannten, Gewalterfahrung für das gesamte weitere 20. Jahrhundert auf, und stellt immer wieder Bezügen zum Hier und Jetzt her. Dabei werden unterschiedliche Perspektiven auf die Geschichte zugelassen und zugleich für ein gemeinsames Erinnern geworben, betont Alexander Koch, Präsident der Stiftung Deutsches Historisches Museum.
Anhand von 14 Orten werden der Verlauf und die Folgen des Krieges anschaulich, der wie kein anderes Ereignis die Geschichte des 20. Jahrhunderts geprägt hat. Exemplarisch stehen etwa Petrograd, Ypern, Verdun, Brüssel, Gorlice/Tarnow oder Berlin für unterschiedliche Dimensionen des Krieges: Für die Modernisierung der Kriegstechnik mit ihren physischen und psychischen Folgen, für die weltumspannende Kriegswirtschaft und die globalen Kriegsschauplätze oder für das Leben an der „Heimatfront“. Mit Exponaten aus Deutschland und einer Vielzahl internationaler Leihgaben entwirft die Ausstellung auf mehr als 1000 Quadratkilometern ein umfassendes Bild der „Urkatastrophe“ des 20. Jahrhunderts.
Zur Ausstellung erscheint ein Begleitband, der anhand von 100 Objekten aus den Sammlungen des Deutschen Historischen Museums die Geschichte des Ersten Weltkriegs erzählt.





