Am Originalschauplatz der Friedensverhandlungen, dem barocken Residenzschloss Rastatt, und im Wehrgeschichtlichen Museum Rastatt ist aus diesem Anlass noch bis 15. Juni das internationale Ausstellungsprojekt „Frieden für Europa – 300 Jahre Rastatter Frieden“ zu sehen, an dem auch die Städte Madrid, Utrecht und Baden in der Schweiz beteiligt sind. In diesen waren ebenfalls, teils schon zeitlich vorher Friedensverträge geschlossen worden.
Aus gegebenem Anlass wurden im Rastatter Schloss, dem ehemaligen Jagdschloss des badischen Markgrafen, zudem die Prunkräume in der Beletage szenisch ausgestaltet. Man erfährt dort nicht nur, wo genau die Gespräche rund um den Friedensvertrag stattfanden, sondern auch wieso sie so lange dauerten und was abseits des Verhandlungstisches geschah.
Das Stadtmuseum Rastatt widmet sich hingegen den lokal- und regionalgeschichtlichen Auswirkungen des Spanischen Erbfolgekrieges auf die Markgrafschaft Baden-Baden. In Ergänzung hierzu zeigt die Historische Bibliothek eine Buchstellung mit dem Titel „Der Spanische Erbfolgekrieg und der Rastatter Frieden – Darstellung und Rezeption in Beständen der Historischen Bibliothek“.





