Ihre eigentliche Leidenschaft aber galt der Kunst und den Wissenschaften. Sie gab Unsummen aus, um den nüchtern-protestantischen Stockholmer Hof zu einem Zentrum der Kunst, zu einem „Athen des Nordens“ zu machen. Die Folge: Christinas Extravaganzen hätten Schweden finanziell beinahe ruiniert. Papst Alexander VII. beschrieb sie später einmal als „Königin ohne Land, Christin ohne Glauben und Frau ohne Scham“, wobei er wohl auch auf ihre angebliche sexuelle Freizügigkeit anspielte. Zum Skandal wurde sie aber erst, als sie 1654 abdankte und heimlich zum Katholizismus übertrat.





