Lebendig, anschaulich und pointiert, so schreibt der polnisch-britische Historiker Adam Zamoyski. Nachdem er sich zuvor mit Napoleons Feldzug in Russland befasst hatte, ist sein neues Buch dem Sturz des Korsen gewidmet, der durch den Wiener Kongress besiegelt wurde. Zamoyskis Urteil über den Wiener Kongress fällt dabei kritisch aus: Er betont weniger die europäische Friedensordnung, die dort geschaffen wurde, sondern blickt auf die Verlierer, etwa auf die Polen, die sich der Großmachtpolitik der Sieger unterwerfen mussten.
Rezension: Dr. Heike Talkenberger





