Die 27 Meter hohe Turmsternwarte entstand in den Folgejahren im Gebäudekomplex des Marstalls im Viertel Berlin-Dorotheenstadt. Als sie schließlich bezugsfertig war, schrieb man das Jahr 1711, und die Societät hatte sich umbenannt in Königlich Preußische Societät der Wissenschaften. Am 19. Januar 1711 hielt sie in den Räumen der Sternwarte ihre erste feierliche Versammlung ab, in deren Rahmen ihr das Observatorium offiziell übergeben wurde. Bis 1835 blieb die Berliner Sternwarte an ihrem Standort in der Dorotheenstadt, ehe sie in einen Neubau in der Lindenstraße umzog.





