Wie ungehörig! Sich als Angehöriger der vornehmen Schicht auf diese indiskrete Weise eine Ehefrau zu suchen, war zwar innovativ, aber auch in höchstem Maße unschicklich. So versicherte Herausgeber John Houghton unter der Annonce, dass „niemand etwas von der Angelegenheit erfahren“ würde. Im Erfolgsfall, so gab er sich aber überzeugt, könnte sich diese Art der Partnersuche als nützlich erweisen.
Ob diese erste bekannte Kontaktanzeige vor dem Traualtar endete, ist nicht überliefert, immerhin erfährt man außer den Vorstellungen vom Vermögen seiner Zukünftigen so gut wie nichts über den Inserenten. Aber Houghton behielt recht mit seiner Prognose: Mit seiner ungewöhnlichen Idee der Partnervermittlung hatte er einen neuen Markt entdeckt, aus dem sich langfristig eine ganze Industrie für bzw. gegen einsame Herzen entwickelte.





