Tatsächlich beschloss dieser sogleich die Errichtung eines solchen: Am 21. September 1793 wurde das Seebad Heiligendamm gegründet. An diesem Tag stieg nicht nur Geheimrat von Flotow, sondern auch Großherzog Friedrich Franz höchstselbst mitsamt seinen Kammerherren in das erfrischende Nass der Ostsee. Damit gab er den Startschuss für den Ausbau Heiligendamms und Bad Doberans zu einem mondänen Seebad, das zum Treffpunkt des europäischen Hochadels werden sollte. Die einfachen Schuppen, in denen die ersten Bäder verabreicht wurden, wichen schnell richtigen Badehäusern, dazu kamen repräsentative Logier- und Gesellschaftshäuser. Heiligendamm, die „Weiße Stadt am Meer“, war nicht nur das erste deutsche Seebad, sondern galt auch als das schönste.





