Für die geplante Votivkirche Santa Maria della Salute wurde im Stadtteil Dorsoduro direkt an der Einfahrt des Canal Grande durch den Abriss älterer Gebäude Platz geschaffen. Bereits im März 1631 konnte Architekt Baldassare Longhena mit dem Bau der prächtigen Barockkirche mit ihrem markanten achteckigen Zentralbau und zwei Kuppeln beginnen. Er starb, noch ehe die Kirche im Jahr 1687 geweiht werden konnte. Auch Nicolò Contarini hatte kaum den Beginn der Baumaßnahmen erlebt. Im April 1631 wurde er vermutlich selbst ein Opfer der Pest.
Der Basilika Santa Maria della Salute sind die Venezianer bis heute eng verbunden. An jedem 21. November feiern sie das Fest der Madonna della Salute – zum Gedenken an die Ereignisse und aus Dankbarkeit gegenüber der Gottesmutter für die Rettung Venedigs.





