Erschöpfung und Kriegsmüdigkeit zwangen die Kriegsparteien schließlich zu Kompromissen, und so konnten am 24. Oktober 1648 in Münster die Friedensverträge unterzeichnet werden. Nach einem genau festgelegten Protokoll wurden zunächst alle ausgefertigten Exemplare auf inhaltliche Übereinstimmung überprüft, ehe sie unterschrieben und besiegelt wurden. Glockengeläut und Salutschüsse verkündeten darauf das Ende eines bis dahin noch nie da gewesenen verheerenden Konfliktes, der ganze Landstriche verwüstet und entvölkert und Millionen von Opfern gefordert hatte.





