Gordon und weitere kaiserliche Offiziere hatten indes den Plan, in dieser Nacht zuerst Wallensteins Gefährten und schließlich auch den Generalissimus selbst zu liquidieren. Während auf der Burg Eger das Bier in Strömen floss, ließen sie die Fallbrücke hochziehen und die Tore verriegeln, so dass keiner entkommen konnte. Die ahnungslos Feiernden hatten keine Chance gegen die mit Degen bewaffneten Angreifer, die das Gastmahl in ein Blutbad verwandelten. Fast zeitgleich drangen mehrere Offiziere in das Pachelbel-Haus auf dem Marktplatz von Eger ein, in dem Wallenstein übernachten wollte, und töteten den umstrittenen Feldmarschall mit einer Stangenwaffe, einer „Partisane“.





