Lancaster unter Henry Beaufort war geschlagen, und der als geistig verwirrt geltende König Heinrich VI. von England aus dem Haus Lancaster hatte ins Exil nach Schottland fliehen müssen. Der siegreiche Edward, Earl of March, konnte nunmehr mit gerade 19 Jahren den englischen Thron besteigen. Nach einem triumphalen Einzug in London berief er sogleich das Parlament ein und wurde am 28. Juni 1461 von Thomas Bourchier, Erzbischof von Canterbury, und William Booth, Erzbischof von York, feierlich zum König gekrönt. Eduard IV. war der erste englische Monarch aus dem Haus York.
Damit waren die Rosenkriege um die englische Thronfolge aber beileibe nicht beendet. Sein militärischer Sieg garantierte Eduard weder die dauerhafte Loyalität der englischen Aristokratie, noch waren die dynastischen Ansprüche des Hauses Lancaster ausgeräumt. Deren Wiedererstarken und Seitenwechsel wichtiger Verbündeter wie Richard Neville führten dazu, dass Eduard seine Herrschaft nur schwer konsolidieren konnte und 1471 vorübergehend sogar selbst ins Exil musste.





