Das Netzwerk Museen wurde vor vier Jahren im Rahmen des EU-Programmes „Interreg“ gegründet. Die Mitglieder des Museumsverbandes sind in drei verschiedenen Ländern beheimatet. Neben wissenschaftlichen Fragen erfordert die länderübergreifende Zusammenarbeit der Museen auch die Lösung vieler ganz praktischer Fragen. So erfolgen die Veröffentlichungen stets in deutscher und französischer Sprache, um alle Partner einzubinden. Auch gilt es die in den Ländern unterschiedlichen Verwaltungsorganisationen unter einen Hut zu bringen. Das Netzwerk Museen plant, alle vier Jahre epochale Ereignisse aus drei verschiedenen nationalen Perspektiven zu beleuchten.
Derzeit werden Ausstellungen zum Ersten Weltkrieg präsentiert, beispielsweise in Straßburg und Mulhouse, in Freiburg und Karlsruhe oder in Speyer sowie an zahlreichen weiteren Orten. Durch das grenzüberschreitende Konzept soll es mögliche sein, den Ersten Weltkrieg aus französischer, schweizerischer und deutscher oder aus regionaler und lokaler Sicht zu betrachten. Einige Ausstellungen sind unter anderem folgenden Themen gewidmet: der Kriegsweihnacht, der Bildsprache des Krieges, der Keramik mit Kriegspropaganda, dem Kriegsspielzeug oder der Rolle der Kirchen. Im Dreiländermuseum Lörrach gibt es eine Überblicksausstellung über das gesamte Oberrheingebiet.





