Zu sehen ist im Museum unter anderem einer der ältesten Holzbrunnen Mitteleuropas. Der 7200 Jahre alte Brunnen half, die älteste Bauernkultur Mitteleuropas zu datieren und enthielt organisches Material, das Rückschlüsse auf den Speiseplan der ersten Bauern zuließ. Die ausgestellten Funde aus der Bronzezeit belegen die weitreichenden Kontakte in den Mittelmeerraum. Gezeigt werden auch sogenannte Hortfunde, Sammlungen von unterschiedlichen Gegenständen, die als religiöses Opfer oder zum Verstecken zusammen vergraben wurden. Einblicke in die Welt des Mittelalters gewähren Grabplatten sowie kunstvoll gestaltete Bücher und Urkunden aus Klosterbibliotheken. Die Dauerausstellung umfasst 5200 archäologische Funde sowie weitere 1000 Exponate. Zusätzlich gibt es Modelle und eine zeitdynamischen Darstellung der Kulturgeschichte Sachsens zu sehen.
Das Gesamtkonzept entstand durch die Zusammenarbeit des Landesamtes für Archäologie Sachsen mit dem Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde e. V. Weitere Partner sind das Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie, Leipzig, das Sächsische Staatsarchiv und das Neanderthal Museum, Mettmann.





