Tatsächlich kam es zum schweren Konflikt zwischen den Engländern und Häuptling Powhatan, in dessen Verlauf Pocahontas entführt und als Geisel gefangen gehalten wurde. Sie wurde getauft und fortan Rebecca genannt. Am 5. April 1614 heiratete sie John Rolfe, nicht aus Liebe, aber angeblich in der Hoffnung, beide Kulturen zu versöhnen. In den Augen der Ureinwohner war es schlicht eine Zwangsehe. Pocahontas bekam einen Sohn mit John Rolfe und folgte ihm 1616 nach England, wo sich Hof und Adelsgesellschaft sehr für die „Häuptlingsprinzessin“ interessierten. Ihre Heimat sah
sie nie wieder: Pocahontas starb auf der Rückreise nach Amerika im Alter von nur 21 Jahren.





