Als der Soldat Hugh Montgomery durch ein Wurfgeschoss zu Fall gebracht wurde, gab er ohne Befehl seines Kommandanten einen Schuss ab. Seine Kameraden taten es ihm gleich und feuerten in die Menge der Bostoner Zivilisten. Drei wurden sofort tödlich verwundet, zwei weitere starben wenige Tage später. Sechs Menschen wurden verletzt.
Eine spätere Untersuchung des Vorfalls führte zu Freisprüchen, weil sich die Schützen nicht identifizieren ließen. Nur Montgomery und ein weiterer Soldat erhielten leichte Strafen. Schießerei und Urteil verschlechterten die ohnehin angespannte Stimmung zwischen der Bostoner Bevölkerung und der britischen Besatzung. Samuel Adams, einer der Köpfe der amerikanischen Unabhängigkeitsbewegung, sprach prägend vom „Massaker von Boston“.





