Während Kardinäle, Bischöfe, Äbte, Weltpriester und Universitätsgelehrte die folgenden vier Jahre im Konstanzer Münster tagten und ausufernd diskutierten, versuchten die Bewohner der Stadt ebenso wie ausländische Händler und Handwerker, am Strom der internationalen geistlichen und weltlichen Gesandten mitsamt deren Tross zu verdienen. Sie sorgten für die aufwendige Verpflegung und Unterbringung der Gäste und boten ihnen Unterhaltung und Kurzweil. Die Stadt Konstanz wurde so über die Jahre Gastgeberin von zahlreichen Ritterturnieren, von Spielleuten, von Glücksspiel und einer Vielzahl weiterer weltlicher Freuden.





