Kairo überflügelte bald Fustat als Wirtschafts- und Handelsstadt und erblühte mit der Azhar-Moschee und ihrer Bibliothek auch zu einem geistigen und kulturellen Zentrum. Im Lauf der Jahrhunderte wechselten die Herrscherdynastien von den Fatimiden zu den Aijubiden und den Mamluken. Kairo wurde von den Osmanen erobert und fiel dann unter französische und britische Kontrolle, ehe es Hauptstadt Ägyptens wurde. In all dieser Zeit konnte das einstige Militärlager seine Stellung in der islamischen Welt behaupten und ist heute mit gut zehn Millionen Einwohnern die größte Stadt Afrikas.





