Die Heere lagen sich zunächst wochenlang gegenüber, und die Schweden täuschten am Abend des 5. September sogar einen Abzug vor. Doch dann griffen sie unvermittelt die kaiserlichen Truppen an: Eine der größten Schlachten des Dreißigjährigen Krieges hatte begonnen. Die Beschaffenheit des Geländes, zahlenmäßige Unterlegenheit und strategische Fehler der Kommandierenden trugen den schwedischen Heeren so schwere Verluste ein, dass sie nur noch fliehen konnten. Die vernichtende Niederlage der Schweden in der Schlacht von Nördlingen brach nicht nur ihren Nimbus der Unbesiegbarkeit. Sie hatte auch den Verlust der schwedischen Vormachtstellung im Dreißigjährigen Krieg zur Folge.





