Das Nationalmuseum für Naturgeschichte in Luxemburg gedenkt dem doppelten Jahrestag Charles Darwins – er wurde vor 200 Jahren, am 12. Februar 1809 geboren – mit einer großen Ausstellung im ‚natur musée’ über die Evolution und die Geschichte des Lebens. Die Ausstellung richtet sich an ein allgemeines Publikum und stellt auf verständliche und interaktive Weise die Schlüsselkonzepte und Mechanismen der Evolution des Lebens vor. Gegliedert in fünf Themenbereiche: Variation, Vererbung, Selektion, Zeit und Adaptation, zeigt die Ausstellung, wie, auf der Erde, Millionen Arten entstanden , wie verschiedene sich verändern, wie andere zu neuen Arten führen und warum wiederum andere endgültig aussterben. Wir können ihre Geschichte in der uns umgebenden Welt ablesen: es genügt dafür aufmerksam Tiere, Pflanzen… und uns selbst zu beobachten. Dies hat Darwin getan, dies tun Wissenschaftler heute noch. Fragen und Antworten helfen uns, unsere Anwesenheit auf der Erde wie auch die tierische und pflanzliche Vielfalt als das Resultat einer stetigen und langsamen Veränderung zu verstehen.
Die Beschäftigung mit der Evolution ist für Wissenschaftler stets eine Gelegenheit, sich auch Gedanken über ihre eigenes Handeln zu machen. So ist die Ausstellung auch ein Schaufenster der aktuellen Forschung im Nationalmuseum für Naturgeschichte.





