Grand Tour, Kavalierstour und Bildungsreise waren unterschiedliche Spielarten der frühneuzeitlichen Adelsreise, sie zielten auf den Erwerb von Wissen, Weltläufigkeit und Prestige ab. Jahr für Jahr zogen Söhne aus den besten Familien Europas in die kultivierten Zentren des Südens und Westens. Sie beförderten damit…
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Der irische Gelehrte Thomas Nugent (um 1700– 1772) legte 1756 seinen Reiseführer „The Grand Tour, or, A journey through the Netherlands, Germany, Italy and France“ vor. Er machte sich damit einen Begriff zu eigen, der auf den britischen Inseln im zurückliegenden Jahrhundert eine beeindruckende Karriere absolviert hatte. Noch im Jahrhundert zuvor hatte sich „Grand Tour“ lediglich auf eine Rundreise durch Frankreich bezogen. Doch mittlerweile war daraus das verheißungsvolle Synonym für eine weit ausgespannte Bildungsreise geworden, die Reiselust und Fernweh weckte.
Nicht nur britische Gentlemen, sondern auch Adlige aus den meisten anderen Regionen Europas begaben sich seit dem 16. Jahrhundert auf Erziehungs- und Bildungsreise. Während sich „Grand Tour“ in der Forschung auch jenseits Großbritanniens als eine Art Oberbegriff durchsetzte, bevorzugte die deutsche Forschung einen anderen Ausdruck: nämlich „Kavalierstour“.
Als Kavaliere erscheinen in Schriften jener Zeit junge Männer, die reisten und studierten. Aus Blois, einer Stadt an der französischen Loire, berichtete im Jahre 1660 ein Reisender, alle Zimmer der dortigen Akademie seien bereits durch „andere teutsche und französische Cavalliers“ belegt. Das Wort „Kavalier“ bezeichnete junge Männer, die noch keine eigenen Meriten erworben hatten und auch noch kein Hofamt bekleideten.
Im Gegensatz dazu wird Grand Tour heute auch für Reisen verwendet, die in höherem Alter oder in Verbindung mit beruflichen Verpflichtungen getätigt wurden und bei denen Erziehung und Sozialisation nicht mehr dieselbe herausgehobene Rolle spielten, wie dies bei der Kavalierstour der Fall war. Der englische Aristokrat Matthew Fetherstonhaugh (um 1714–1774) war bereits Mitte 30, als er 1749 auf Grand Tour ging – und er reiste nicht nur zusammen mit mehreren Verwandten, sondern auch mit seiner Gemahlin, was für einen deutschen Kavalier höchst ungewöhnlich gewesen wäre. Auch Reisen von Künstlern werden zuweilen als Grand Tour aufgefasst.
Die Briten zieht es nach Italien
Obwohl britische Reisende auf dem gesamten Kontinent zu finden waren, etablierte sich unter ihnen im 18. Jahrhundert eine eigentümliche, bald auch berüchtigte Vorliebe für Italien sowie für italienische Kunst und Antiquitäten. Fetherstonhaugh führte bei seiner Rückkehr 1753 eine beeindruckende Sammlung italienischer Gemälde im Gepäck, die heute noch in Uppark House, seinem Familiensitz, besichtigt werden kann. Außerdem hatte sich die gesamte Reisegesellschaft in Rom von Pompeo Batoni (1708–1787) porträtieren lassen – dem angesagtesten Maler der Grand Tour.
In Italien frönten Reisende aber nicht nur der zeitgenössischen Hochkultur, sondern sie liebten es auch, den Überresten der untergegangenen griechisch-römischen Antike nachzuspüren. Die Antikenbegeisterung einte die Reisenden auf Grand Tour, Kavalierstour und Bildungsreise. Der Modus der Antikenrezeption unterschied sich dabei jedoch stark: Bei der Grand Tour ging es um Kennerschaft und Sammelleidenschaft, bei der Kavalierstour dagegen um Wissenserwerb für die galanten Konversationen bei Hof und im Adelssalon, bei der späteren bürgerlichen Bildungsreise der Goethezeit um Selbstentfaltung im Lichte klassischer Ideale.
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Die Rückbindung an die Antike war ein Erbe der Renaissance – also jener Epoche, die sich der Wiederentdeckung des klassischen Altertums verschrieben hatte. In ihrer Spätphase, der Zeit nach 1550, hatte sich die Kavalierstour als eigentümliche Reiseform erst herauskristallisiert.
Zu Erziehungs- und Bildungszwecken gereist wurde aber schon sehr viel früher: Bereits in der Antike wurden historische Stätten besucht, welche an Ereignisse in mythischer Vorzeit anknüpften – etwa „die Stelle an einer Straße in der Nähe von Sparta, an der sich Penelope der Legende nach entschlossen haben soll, Odysseus zu heiraten“, wie der Tourismushistoriker Rüdiger Hachtmann schreibt. Oder weiter: „ein Stein in Salamis, auf dem der alte Telamon saß, als er seine beiden Söhne Ajax und Teuker verabschiedete, bevor diese gen Troja zogen; nahe Rom konnte man noch im 6. Jahrhundert n. Chr. Reste des gestrandeten Äneas-Schiffs bewundern, dem Rom angeblich seine Entstehung verdankte.“
Zu den berühmten Bildungsreisenden des Altertums zählte auch der Historiker Herodot aus Halikarnassos (490/480–430/420 v. Chr.), der seine Reisen durch Ägypten, Nordafrika und Italien, bis zum Schwarzen Meer und nach Mesopotamien zum Gegenstand seiner berühmten „Historien“ machte.
Nicht minder berühmt war die „Odyssee“ des Homer, die der Frühen Neuzeit mit Odysseus und seinem Sohn Telemachos exemplarische Helden bescherte. 1670 erschien die „Voyage of Italy“ von Richard Lassels (1603– 1668), einem katholischen Priester und englischen Fürstenerzieher. Aus Lassels’ Sicht stellte Homer Odysseus als weisesten aller Griechen dar, weil er viel gereist sei und die Städte und Bräuche vieler Völker gesehen habe.
„Brandenburgischer Ulysses“ lautete auch der Titel, unter dem 1668 die Kavalierstour des Markgrafen Christian Ernst von Brandenburg-Bayreuth durch Frankreich, die Niederlande und Italien verherrlicht wurde. Die Antike wirkte also sinnstiftend, und auch ein brandenburgischer Prinz wollte als weltkundig und weise gelten.
Mit mittelalterlichen Reiseformen hatte die Kavalierstour ebenfalls einiges gemeinsam, etwa mit der Pilgerfahrt ins Heilige Land. Gerade im Adel beliebt, wurde curiositas, also Neugier, zu ihrem treibenden Motiv. Man reiste schon um des Reisens willen und nahm dafür auch große Umwege in Kauf: Der schwäbische Reichsritter Georg von Ehingen (1428–1508) unternahm ausgedehnte Reisen durch Frankreich, auf der Iberischen Halbinsel und nach Schottland und besuchte auf seinen Fahrten nach Rhodos und ins Heilige Land bei Beirut jene Stätte, an der der Heilige Georg der frommen Legende nach einst den Drachen bezwang – und huldigte damit dem Ritterheiligen, der zugleich sein Namenspatron war.
Andere Pilger wallfahrten zu den ägyptischen Pyramiden, die sie für die Scheunen hielten, die ein Pharao auf Rat Josephs hin für die sieben mageren Jahre errichtet hatte. Am Ziel angekommen, überwog die Faszination für die Relikte der frühen Kulturen: Ogier IX. d’Anglure (um 1360–1412), ein französischer Adelsmann aus der Champagne, bezeichnete die Pyramiden schon 1395 als das Wunderbarste, was er auf seinen Reisen gesehen habe, und ließ sich von den schieren Dimensionen dieser einzigartigen Monumente und der Dicke der Mauern verzaubern.
In den Stammbaum der Kavalierstour gehörte auch die Ritterreise. Elemente älterer Reiseformen wie der Pilgerreise fanden sich darin wieder, aber auch neue traten hinzu, wie der systematische Besuch von Fürstenhöfen. Die Höfe stellten sich rasch darauf ein, Fremde zu empfangen. Christine de Pizan (1364–1429), die erste Schriftstellerin französischer Sprache, schrieb, König Karl V. von Frankreich (reg. 1364–1380) habe an seinem Hof Ritter unterhalten, um Fremde ehrenhaft zu empfangen. Diese ließ er dann „in seine Burg Vincennes führen, die Einrichtung und schöne Artillerie sehen, die im Palast war.“ Aber auch die Sainte Chapelle in Paris und der Reliquienschatz in der Kirche zu Saint-Denis wurden vorgeführt.
Ausgedehnte Reisen werden zum Privileg der Jugend
Diese und andere Motive mittelalterlicher Reiseformen lebten in der frühneuzeitlichen Adelsreise fort, aber ausgedehntes Reisen wurde mehr und mehr zu einem Privileg der Jugend. Der Nürnberger Patriziersohn Georg Christoph Löffelholz von Kolberg (1641–1683) zählte 22 Jahre, als er seine Reise durch Italien, Frankreich, England und die Niederlande begann. Zwar war er damit schon älter als der durchschnittliche Kavaliersreisende, aber in vielen anderen Punkten entsprach seine fünfjährige Tour dem, was damals üblich war. Der Schwerpunkt lag auf den großen städtischen Zentren der besuchten Länder. In Mailand, Venedig und Bologna hielt er sich zwischen einem und drei Monaten auf, in Florenz, Angers und Paris sogar zwischen vier und sechs. Kurzaufenthalte von bis zu zehn Tagen absolvierte er unter anderem in Genf und London.
Das Itinerar zeigt das Bestreben, eine möglichst „vollständige“ Tour zu machen, denn er durchreiste alle Kernländer der Kavaliersreisen. Es zeigt aber auch, welches Land am stärksten faszinierte: nämlich Italien.
Italien stand für die klassische Antike, für Kunst und Kultur zwischen Renaissance und Barock. Es war mit seiner Staatenwelt in der Frühen Neuzeit zugleich aber auch ein wahres Theater unterschiedlichster Verfassungsoptionen – monarchischer wie republikanischer, idealtypisch verkörpert im päpstlichen Kirchenstaat und der Seerepublik Venedig.
Die Serenissima lockte ferner mit dem Karneval und den berühmt-berüchtigten Kurtisanen. So mancher adlige Jüngling dürfte sich im Ausland die Hörner abgestoßen haben – so jedenfalls ein in bürgerlichen Kreisen weitverbreiteter Verdacht. Löffelholz verlor in seinem Reisebericht darüber kein Wort.
Auf der Suche nach „Curiositäten“ und „sehenswürdigen Sachen“
Überhaupt findet man in seiner Reisebeschreibung wenig Alltägliches. Georg Christoph richtete sein Augenmerk vor allem auf die „Merckwürdigkeiten“ oder, wie er schrieb, die „raren“ und „sehenswürdigen Sachen“ sowie natürlich die „Curiositäten“. Immer wieder besuchte der Nürnberger Patrizier Orte, die historische Ereignisse vergegenwärtigten. Schlachten und Gefangenschaften, Hinrichtungen und Attentate standen bei ihm besonders hoch im Kurs. In Italien sah er Orte, die ihn an die Enthauptung des letzten Stauferkaisers Konradin (1268), an die Gefangennahme König Franz’ I. von Frankreich (1525), die Kaiserkrönung Karls V. (1530) und die Einnahme Mantuas durch kaiserliche Truppen (1630) erinnerten.
Am längsten blieb Georg Christoph in Rom. Das zeigt, dass die Stadt von Protestanten auch nach dem Jahrhundert der Reformation keineswegs aufgegeben wurde.
Auch fehlte es nicht an religiösen Motiven, wie sie einst die Pilgerreisen geprägt hatten. Löffelholz widmete seinem Rom-Aufenthalt in seinem Reisebericht 30 von 196 Seiten und ein Drittel dieser Seiten allein den Kirchen Roms. Die Heilige Stadt stand für ihn weniger für das Papsttum als für die Geschichte des frühen Christentums. Hoch im Kurs standen daher Orte und Dinge, die auf die Apostel oder Christus persönlich verwiesen.
Der Kreuzweg durch die sieben Hauptkirchen Roms wurde auch von Protestanten beschritten. Löffelholz freute sich in der Laterankirche über den Tisch, „woran der Herr Jesus mit seinen Jüngern gespeist und das heilige Abendmahl eingesetzt [hatte]“. Georg Christoph besah aber auch das Kolosseum und die Thermen des Diokletian, Aquädukte und den Papstpalast sowie mehrere Adelspaläste, darunter die der berühmten stadtrömischen Familien Farnese, Borghese und Barberini. Aus ihren Reihen gingen Päpste hervor.
Die Stadt Angers lockt mit einer Ritterakademie
Eine besondere Bewandtnis hatte es mit dem fünfmonatigen Aufenthalt des Nürnberger Patriziers im französischen Angers. Im Gegensatz zu Italien stand Frankreich für eine starke Krone und die zeitgenössische Adels- und Hofkultur. In Angers war Ende des 16. Jahrhunderts eine Ritterakademie gegründet worden, die gerade aus Deutschland starken Zulauf erhielt. Von Frankreich aus verbreitete sich dieser neue Schultyp über ganz Europa. Die berühmtesten Akademien des 18. Jahrhunderts fanden sich dann in Lunéville und Turin.
Anders als an Universitäten, die von reisenden Kavalieren ebenfalls frequentiert wurden, lag der Unterrichtsschwerpunkt hier auf den „adligen Exerzitien“ – also auf dem Reiten, Tanzen und Fechten. Dabei handelte es sich um Disziplinen, die der perfekte Hofmann unbedingt zu beherrschen hatte, am besten mit Grazie und Eleganz.
Der italienische Schriftsteller Baldassare Castiglione (1478–1529) hatte darüber 1528 sein „Libro del Cortegiano“ publiziert, und dieses „Buch vom Hofmann“ war quasi in ganz Europa für den Adel zur Norm geworden. Dem musste sich auch Georg Christoph beugen. In Angers kam er bei einem Monsieur Maisonneuf unter, in der noch heute existierenden Rue Baudrière direkt im Stadtzentrum, und freute sich über die „stattlichen Exercitien Meister“.
Löffelholz zählte aber zur letzten Generation von Kavalierstouristen, die der französischen Provinz noch Bedeutung beimaß. Im 18. Jahrhundert büßte die alte Königsregion an der Loire ihre Attraktivität vollkommen ein. Eine Reise nach Frankreich war dann nahezu gleichbedeutend mit einer Reise nach Paris.
Besondere Anziehungskraft besaß der Königshof Ludwigs XIV. (reg. 1643–1715). Georg Christoph ritt 1667 nach Saint-Germain-en-Laye, um den König mit seiner Familie und den „ganzen Hoffstatt zubesehen.“ Er wurde dem Dauphin (Kronprinzen) vorgestellt, doch die gesellschaftliche Distanz war gewaltig: Kommuniziert werden durfte nur über einen Mittelsmann.
Anders behandelte der französische Hof Rochus Friedrich zu Lynar (1708–1781) und Heinrich VI. von Reuß-Köstritz (1707–1783), zwei mitteldeutsche Grafen auf Kavaliersreise. Als sie 1731 dem König präsentiert wurden, blieb Ludwig XV. (reg. 1715– 1774) vor ihnen eine Weile stehen, besah sie „von oben bis unten“ und machte dabei „eine zum Dancken inclinirend [geneigte] gar gnädige mine“, zog sich dann aber „seiner Gewohnheit nach“ zurück, ohne das Wort an sie gerichtet zu haben.
Für Patrizier-, Adels- und Fürstensöhne stellte das Reisen immer auch eine Initiation in die höfische Gesellschaft mit ihren Normen und Werten dar. Reisen machten die Schullektüre lebendig, vertieften die Einblicke in die Verfasstheit der europäischen Staatenwelt, in Vergangenheit und Gegenwart. Das bereitete die Adligen darauf vor, nach der Rückkehr öffentliche Ämter zu bekleiden.
Ein Schritt in Richtung Migration waren Erziehungsreisen nicht; wer aufbrach, sollte auch zurückkehren und seine erworbenen Fähigkeiten und Kenntnisse in Verwaltung und Regierung zur Anwendung bringen. Reisen generierten Ehre und damit auch Sozialprestige. Weitgereiste konnten überlegenes Wissen für sich beanspruchen und es nach ihrer Rückkehr im Adelssalon und am Fürstenhof demonstrieren. Auf Originalität kam es dabei nicht an. Es ging darum, das gesehen zu haben, was alle gesehen hatten, um dann sagen zu können: Ich war dort, ich habe es gesehen.
Mit dem Buchdruck werden Reiseführer populär
Zu dieser Standardisierung trug nicht zuletzt der Buchdruck bei. Verfasser von Reiseführern und Reisebeschreibungen schilderten die Länder der Adelsreise in Texten, Kartographen brachten Räume und Routen zu Papier, und Kupferstecher bannten Eindrücke von Städten oder Sehenswürdigkeiten ins Bild. Dies alles förderte Reiselust und Fernweh und trug dazu bei, dass sich der Strom der Reisenden sowohl zahlenmäßig als auch gesellschaftlich verbreiterte. Allerdings waren die Routen und Wege, auf denen man reiste, fast so alt wie Europa: Zumindest in Italien, Frankreich und den Niederlanden verlief der Rundkurs auf alten Heer- und Landstraßen, ja zuweilen sogar auf den Römerstraßen der Antike. Ohne diese über viele Jahrhunderte gewachsene Infrastruktur gab es in der Frühen Neuzeit kein Fortkommen.
Neu waren dagegen die Pferdekutschen, die seit dem 16. Jahrhundert eine gewisse Beschleunigung des Überlandreisens mit sich brachten. Stundengenaue Fahrpläne und ausgeklügelte Routen förderten standardisierte Reiseabläufe und -gewohnheiten. An den Stationen der Postkutsche bildete sich von der Herberge bis zum Cicerone (Fremdenführer) eine touristische Infrastruktur. Sie machte das Reisen einfacher, bequemer, sicherer und besser kalkulierbar. Da an den Stationen die Pferde getauscht wurden, war das Reisen in öffentlichen Kutschen auch schneller und preiswerter als in der Privatkutsche. Selbst hochrangige Adlige zogen daher im 17. Jahrhundert diese öffentlichen Verkehrsmittel vor und mieteten dann an den Zielorten eigene Kutschen und Pferde für den standesgemäßen Auftritt. Erst im 18. Jahrhundert reiste man häufiger in Privatkutschen. Kutschen wurden nun immer seltener auf individuelle Bestellung und immer häufiger für den Markt gefertigt. Der Besitz eigener Kutschen breitete sich in den Oberschichten stärker aus und büßte dadurch viel von seiner Exklusivität ein.
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