Das Kunsthistorische Museum zeigt noch bis zum 25. Juni 2017 eine Ausstellung zum Gold der Bronzezeit, die erstmals Objekte aus Ada Tepe präsentiert. Die virtuelle Rekonstruktion des Bergwerks soll zudem die Mühen der Goldgewinnung erfahrbar machen. Ada Tepe verfügte über so weitreichende Handelsbeziehungen, dass die Vermutung aufgekommen ist, von hier stamme der wertvolle Rohstoff für die in Troja und Mykene gefertigten Schätze. Ein weiterer Höhepunkt der Ausstellung, der aber nicht mit Ada Tepe zusammenhängt, ist der Schatzfund von Vălčitrăn in Nordbulgarien. Er umfasst 13 Objekte. Hergestellt wurden die schönen Stücke, die eindrucksvoll die Kunstfertigkeit der damaligen Handwerker belegen, aus 12,5 Kilogramm Gold, so dass dieser Fund der größte aus der Bronzezeit ist. Mehr als 300 weitere Exponate aus Gold, Silber und Bronze aus verschiedenen bulgarischen Museen sowie Werkzeuge und Alltags‧gegenstände komplettieren die Schau.





