Politik-, Kultur- und Selbstverständnis der „kleinen Fürsten“ stehen im Mittelpunkt der Ausstellung. Die Präsentation bietet anhand von Gemälden und Graphiken, Mobiliar und Kunsthandwerk aus sechs Jahrhunderten sowie ausgewählten Kunstzeugnissen aus Schlössern und Kirchen der Niederlausitz einen Blick auf diese wenig bekannte Geschichte der Niederlausitz zwischen Böhmen, Sachsen und Brandenburg-Preußen.
Die Besucher lernen nicht nur die Herrschaften kennen, sondern auch ihre Inhaber, Persönlichkeiten, die auf unterschiedliche Weise den Herausforderungen ihrer Zeit begegneten: als geschickte Verwalter ihrer Familiengüter, im Dienst an den Höfen in Wien, Dresden oder Berlin, als Politiker oder kunstverständige Mäzene. Deutlich werden die besonderen Rechtsverhältnisse und Traditionen in der zwischen Sachsen und Preußen geteilten Niederlausitz. Manche Adelsfamilie prägte über Jahrhunderte Geschicke und Entwicklung ihrer Herrschaft, neben den Brühls und den Pücklers waren darunter so bekannte Geschlechter wie die Grafen zu Solms, von der Schulenburg, zu Lynar, die gräflichen Familien von Promnitz und von Houwald oder die Edlen Herren von Bieberstein.





