Der Unsicherheit, die Königin Elisabeths Verzicht auf eine Heirat unter ihren Beratern und Untergebenen auslöste, begegnete sie in ihrer späteren Herrschaftszeit mit einer bewussten Inszenierung der eigenen Person als von Gott auserwählte „Virgin Queen“, als „jungfräuliche Königin“.
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Whitehall-Palast, London 1565: Der spanische Gesandte Diego Guzmán de Silva saß neben der englischen Königin prominent in der ersten
Reihe. Vor ihnen auf der Bühne debattierten Schauspieler gekleidet als die antiken Göttinnen Juno und Diana die Vor- und Nachteile der Ehe, wobei es schließlich Juno war, die mit ihrem Plädoyer für die Ehe überzeugen konnte.
Irgendwann drehte sich die Königin zur Seite und flüsterte dem spanischen Gesandten halblaut zu: „Das geht alles gegen mich.“
Diese Episode schilderte Guzmán de Silva später dem spanischen König in einem seiner regelmäßigen Berichte über den englischen Hof. Ob sich diese Szene genauso zutrug, wissen wir nicht. Aber sie steht sinnbildhaft für die ersten Jahrzehnte von Elisabeths I. Herrschaft, in denen Debatten über den unverheirateten Status der Königin den öffentlichen und politischen Diskurs bestimmten.
Eheschließung ist von nationalem Interesse
Nicht nur in Theaterstücken wurde Elisabeth I. direkt oder indirekt aufgefordert, zu heiraten, auch in Predigten und Flugschriften, in Parlamentsdebatten und Memoranden der führenden Politiker und Ratgeber wurden die Vorzüge einer baldigen Eheschließung der Königin diskutiert. Der Verweis auf antike Gottheiten, biblische oder historische Personen war dabei eine gängige Argumentationsstrategie, die es den Untertanen erlaubte, mittels Allegorien Erwartungen an die Königin zu äußern, ohne sie dabei zu sehr vor den Kopf zu stoßen. Dass sie die Botschaften verstand, zeigt die Episode mit dem spanischen Gesandten.
Warum war es ganz England so wichtig, dass ihre frisch gekrönte Königin heiratete? Das hatte im Wesentlichen zwei Gründe: Zum einen entsprach es den Vorstellungen der Geschlechterordnung des 16. Jahrhunderts, dass eine Frau heiraten sollte. Der Mann war das Oberhaupt der Familie mit der Ehefrau an seiner Seite, die ihn bei der Führung des Haushalts unterstützte.
Dabei waren Geschlechter- und Herrschaftsordnung in der Frühen Neuzeit eng verknüpft, das eine die Basis für das andere. Im Gemeinwesen stand der König an der Spitze, dem die Untertanen Gehorsam schuldeten, wie die Mitglieder eines Haushalts dem Familienvater. Insofern war eine aus eigenem Recht regierende Königin grundsätzlich ein Sonderfall, der Probleme aufwarf: Wie sah das Verhältnis von Ehemann und Ehefrau aus, wenn sie ihm in der Ehe untergeordnet war, aber ihr als regierender Königin der höhere Rang und die letzte Autorität zustand?
Elisabeths I. ältere Schwester Maria I., nach deren Tod 1558 Elisabeth den englischen Thron bestiegen hatte, hatte dieses Problem zumindest auf rechtlicher Ebene bereits für sie gelöst. 1554 hatte sie den Sohn Kaiser Karls V. und späteren König von Spanien, Philipp (II.), geheiratet. In einem umfangreichen Ehevertrag waren alle Eventualitäten geregelt worden, um sicherzustellen, dass England für den Fall, dass Maria kinderlos vor Philipp sterben sollte (wie es dann ja auch geschehen war), nicht an Philipp und damit unter die Herrschaft der Habsburger fallen würde.
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Auch waren Philipps Kompetenzen und Einflussmöglichkeiten auf die Regierung Englands zumindest in der Theorie begrenzt worden. Für Elisabeths Eheverhandlungen diente dieser Ehevertrag, der die Eigenständigkeit Englands absichern sollte, als Vorbild.
Dies führt zum zweiten Grund, weshalb es so wichtig war, dass Elisabeth I. heiratete: die Sicherung der Dynastie und damit der Stabilität des Königreichs. Herrschaft in der Frühen Neuzeit war überwiegend dynastisch organisiert: Familien vererbten ihren Besitz und damit ihre Herrschaftsrechte, wenn möglich an einen männlichen Nachkommen.
Ein Thronfolger zum Fortbestand der Dynastie
Elisabeths Vater, Heinrich VIII., hatte England auch deshalb religionspolitisch auf den Kopf gestellt, um sich scheiden zu lassen, damit eine andere Ehefrau ihm den langersehnten männlichen Erben schenken konnte. Insofern richtete sich die Forderung zu heiraten und Kinder zu bekommen ebenso an männliche Könige wie an Königinnen aus eigenem Recht. Für den Fortbestand der Dynastie und damit die Sicherung der Herrschaft waren eigene (männliche) Nachkommen unerlässlich.
Elisabeth I. heiratete nicht. Sie bekam weder Kinder, noch benannte sie zu ihren Lebzeiten offiziell einen Nachfolger. Damit widersprach sie allen an sie herangetragenen Erwartungen. Gleichzeitig war es nicht von vorneherein klar, dass sie nicht heiraten würde. Die ersten 20 Jahre ihrer Herrschaft waren geprägt von Eheverhandlungen. Kurz nach ihrer Thronbesteigung erhielt sie sogar ein Heiratsangebot von Philipp II. von Spanien, dem Witwer ihrer Schwester Maria I., das sie jedoch rasch ablehnte.
Den passenden Ehemann für eine regierende Königin zu finden, war keine leichte Aufgabe. Fürstliche Heiraten waren eine hochpolitische Angelegenheit, mithilfe derer Bündnisse geschlossen und Machtbereiche aufgeteilt wurden. Im Fall Elisabeths I. kam erschwerend hinzu, dass sie sich nach der katholischen Herrschaft Marias I. erneut von Rom löste und den Protestantismus in England wieder einführte.
Dies schloss eine Ehe mit einem Katholiken wie Philipp II. von Spanien, Erzherzog Karl von Innerösterreich oder François-Hercule, Herzog von Alençon, einem Bruder des französischen Königs, zwar nicht zwangsläufig aus, aber erschwerte die Verhandlungen.
Während man auf englischer Seite darauf bedacht war, den katholischen Einfluss eines potentiellen Ehemannes so weit als möglich zu begrenzen, war die andere Seite naturgemäß darum bemüht, sicherzustellen, dass er den katholischen Glauben praktizieren durfte.
Aber auch eine Ehe mit einem protestantischen Fürsten war nicht ohne Probleme. Passte der Kandidat in die englische Außen- und Bündnispolitik? Welche Kompetenzen sollten ihm innerhalb der englischen Regierung zugestanden werden? Bestand die Gefahr, dass England durch ein anderes Land dominiert werden würde?
Wählte Elisabeth I. wiederum einen Engländer als Ehemann, konnte dies das Machtgefüge innerhalb des englischen Hochadels durcheinanderbringen. Deshalb war das Werben Robert Dudleys, des Grafen von Leicester, der von Beginn ihrer Herrschaft zu Elisabeths engsten Vertrauten gehörte, auch nicht unumstritten.
Bis heute ranken sich Verschwörungstheorien um den mysteriösen Tod von Dudleys erster Ehefrau Amy Robsart im Jahr 1560 – hatte er sie umbringen lassen, um Elisabeth I. heiraten zu können? Oder hatte Elisabeth den Mord in Auftrag gegeben? War es doch ein Unfall gewesen? Jedenfalls machten diese offenen Fragen eine Ehe endgültig unmöglich. Zu groß wäre der Skandal gewesen.
Robert Dudley wird Gegenstand romantischer Spekulationen
Dennoch warb Dudley bis Anfang der 1570er Jahre eloquent um Elisabeths Hand. In Theaterstücken, die er für sie auf seinem Landsitz inszenieren ließ, waren es wieder antike Gottheiten, die über die Vorteile der Ehe diskutierten. Gerade moderne Spielfilme wie „Elizabeth“ (1998) vom Regisseur Shekhar Kapur haben den beiden eine romantische Liebesbeziehung zugeschrieben. Tatsache ist, dass er bis zu seinem Tod 1588 einer ihrer wichtigsten Vertrauten und Berater war, aber aufgrund seiner selbstbewussten Politik auch immer wieder bei ihr in Ungnade fiel.
Elisabeth I. war sich der Fallstricke bei der Wahl eines möglichen Ehemanns durchaus bewusst. Egal wen sie wählte, es hatte Konsequenzen für England und ihre Führungsrolle. Die Forschung hat lange diskutiert, ob Elisabeth I. von vorneherein eine Ehe ablehnte, um ihre eigene Machtposition zu schützen, möglicherweise auch aufgrund traumatischer Erfahrungen in ihrer Kindheit, hatte sie doch das Schicksal ihrer Mutter, Anne Boleyn, als zweiter Ehefrau Heinrichs VIII. sowie der späteren Ehefrauen miterlebt, von denen eine im Kindbett starb und eine ebenfalls hingerichtet wurde. Auf Basis der Quellen ist es nahezu unmöglich, genau zu sagen, was Elisabeth I. wollte oder nicht wollte.
Zwar gibt es Äußerungen von ihr, allerdings sind diese entweder vermittelt überliefert, wie beispielsweise der vom spanischen Gesandten notierte Kommentar zu dem Theaterstück über Juno und Diana, oder sie waren Teil einer gezielten politischen Inszenierung wie etwa ihre Reden im Parlament.
Hier sah sie sich wiederholt mit der Forderung nach einer Eheschließung oder zumindest nach der Benennung eines Nachfolgers konfrontiert, insbesondere nachdem sie 1562 fast an den Pocken gestorben wäre.
In ihren frühen Parlamentsreden betonte sie zwar, dass sie ihr Single-Leben, wie man heute sagen würde, schätze, erklärte aber auch, dass sie durchaus bereit sei zu heiraten, wenn dies das Beste für ihre Untertanen sei. Der Knackpunkt war, dass sie diejenige war, die festlegte, was das Beste für ihr Volk war. Denn als von Gott auserwählte protestantische Königin wurde ihr Handeln direkt von Gott geleitet. Wenn er ihr sagte, sie solle heiraten, sei sie bereit, das zu tun, aber nicht wenn ihre Untertanen dies täten, denn dies würde die natürliche Ordnung auf den Kopf stellen.
Die Mitglieder des Privy Council, der führende Klerus sowie die Mitglieder des Parlaments sahen dies etwas anders und nahmen für sich durchaus das Recht in Anspruch, Elisabeth unaufgefordert zu beraten und damit auch zu kritisieren. Es war ein feiner Balanceakt zwischen Rat und Kritik, der häufig mit einer ordentlichen Prise Lob und Schmeichelei versehen wurde.
In Elisabeths Parlamentsreden finden sich wichtige Elemente der königlichen Inszenierung, wie sie sich auch in ihren Porträts oder anderen Darstellungen widerspiegeln: Elisabeths I. Status als von Gott auserwählte und jungfräuliche Königin, die sich dem Wohl ihres Volkes verschrieben hat. Elisabeth I. spielte dabei auch immer wieder auf ihr Geschlecht an, wobei sie erst geschickt auf ihre weibliche Schwäche verwies, um sie dann zu negieren, denn Gott habe sie über ihr Geschlecht erhoben.
Gerade das Bild der „Virgin Queen“ ist bis heute präsent: die jungfräuliche Königin, die sich gegen die Ehe entschieden und etwaige persönliche Wünsche für den Dienst an ihrem Volk zurückgestellt hat. Besonders im frühen 20. Jahrhundert griff man auf diese Erzählung zurück und stellte in Spielfilmen und anderen Darstellungen immer wieder ihren Kampf gegen ihr Herz und für ihr Volk in den Mittelpunkt. Porträts wie das berühmte „Ditchley“-Porträt (siehe Seite 23) des flämischen Malers Marcus Gerards d. J., in dem sie engelsgleich, scheinbar alters- und sogar geschlechtslos über einer Karte Englands schwebt, bestätigen diese Sicht auf den ersten Blick.
Allerdings war ihre Repräsentation deutlich komplexer, widersprüchlicher, wandelbarer und auch kritischer, als es zunächst den Anschein macht. Es waren nicht allein Elisabeth I. und ihre engsten Berater, die ihr öffentliches Bild gestalteten. Vielmehr waren sehr unterschiedliche Personen mit jeweils eigenen Interessen an diesem Prozess beteiligt: Höflinge, die Theaterstücke, Dichtungen und Gemälde in Auftrag gaben, ebenso wie Schriftsteller, Schauspieler und Maler. Sie alle verfolgten eigene Ziele, wollten der Königin schmeicheln, die Position am Hof stärken oder die jeweilige politische Agenda vorantreiben.
Dementsprechend verbarg sich in den Darstellungen Elisabeths eine Vielzahl von unterschiedlichen Botschaften und Signalen, die unter einem Schleier von Lob und Idealisierung auch Kritik enthalten konnten. Die Frage der Ehe und die Darstellung Elisabeths als Jungfrau zeigen das sehr deutlich.
In den ersten 20 Jahren ihrer Herrschaft wurde Elisabeth I. zwar auch als Jungfrau dargestellt, aber als verheiratbare Jungfrau, schließlich wurde eine Eheschließung nicht nur erwartet, es wurden aktiv verschiedene Verhandlungen geführt. Dementsprechend musste Elisabeth I. nicht nur als Herrscherin, sondern auch als potentielle Braut dargestellt werden. Jungfräuliche Göttinnen wie Diana spielten zunächst die Rolle der zu Bekehrenden, die Elisabeth I. freigeben sollten, damit diese sich der Ehe zuwenden konnte.
Die Stimmung im Land schlägt um
Erst Ende der 1570er Jahre trat hier ein Wandel ein: Elisabeth I. hatte inzwischen ein Alter erreicht, das eine Schwangerschaft immer gefährlicher machte. Hinzu kam, dass ihre Eheverhandlungen mit dem Bruder des französischen Königs, dem Herzog von Alençon, höchst umstritten waren. Während Elisabeth tatsächlich den Eindruck machte, den 20 Jahre jüngeren François-Hercule, der zwei Mal zu Besuch nach England kam, heiraten zu wollen, hatte sich die Stimmung in England gedreht. Nicht länger drängte man Elisabeth I. zu heiraten, vielmehr lehnte ein Großteil der politischen und gesellschaftlichen Eliten diese Ehe ab: Als Franzose sei der Herzog kein passender Partner für die Königin, außerdem sei er katholisch und zu jung.
Auf einmal war es Juno, die in Theaterstücken nachgeben und Diana und anderen jungfräulichen Göttinnen den Vorrang geben musste. Der Protest fand breiten Niederschlag in Festarchitekturen zu Ehren der Königin, Theaterstücken und Flugschriften oder auch in Briefen. In dieser Zeit entstand auch eine Vielzahl an Porträts, die Elisabeth I. mit Symbolen ewiger Jungfräulichkeit zeigten.
Als Elisabeth I. 1578 die Stadt Norwich besuchte, wurde sie von einer Reihe allegorischer Darstellungen begrüßt, die alle die Jungfräulichkeit über der Ehe priesen, was vor dem Hintergrund der laufenden Eheverhandlungen eine deutliche Botschaft sendete.
Noch deutlicher war die Flugschrift von John Stubbs „The Discoverie of the Gaping Gulf whereinto England is like to be swallowed by an other French Mariage, if the Lord forbid not the banes, by letting her Maiestie see the sin and punishment thereof“ (1579), in der er unverblümt darlegte, warum Elisabeth I. François-Hercule von Alençon auf keinen Fall heiraten durfte: Diese Ehe sei zum Schaden ganz Englands und ein Verrat am protestantischen Glauben. Vor allem aber würde Elisabeth die Liebe ihrer Untertanen verlieren, sollte sie ihn dennoch heiraten.
Die königliche Reaktion fiel ungewöhnlich hart aus: Die Flugschrift wurde verboten und Stubbs verurteilt, wobei er seine rechte Hand verlor. Dies hinderte ihn jedoch nicht daran, sich später im Parlament weiter kritisch über die Königin zu äußern.
Dies zeigt sehr gut, dass Kritik an der Königin einerseits sehr präsent war – von Beginn an wurde sie dafür kritisiert, dass sie nicht heiratete und keinen Nachfolger benannte –, aber gleichzeitig nur in bestimmten Formen akzeptabel war. Über eine Juno und Diana konnte Elisabeth I. Scherze machen, aber eine derart direkte und unverblümte Kritik wie von John Stubbs, der ihr auch noch drohte, sie würde die Liebe ihrer Untertanen verlieren, war inakzeptabel. Kritik musste hinter Lob, Idealisierungen und Allegorien versteckt werden. Dann konnte sie das Lob annehmen und die Kritik ignorieren.
Aus einem Makel wird ein Markenzeichen
So nutzte Elisabeth, nachdem die Verhandlungen mit dem Herzog von Alençon endgültig gescheitert waren, verstärkt selbst das Bild der „Virgin Queen“, die mit England verheiratet war. Was als Kritik begonnen hatte, wurde zum Kern ihrer Legitimation. Gerade in den letzten zehn Jahren ihrer Herrschaft wurde die Stilisierung dieses Bildes immer wichtiger, um ihr Älterwerden und damit die ungeklärte Nachfolgefrage ausblenden zu können. Maler durften sie nur noch mit einer alterslosen Maske der Jugend malen – die ewige Jungfrau.
Das Bild Elisabeths I. als „Virgin Queen“ entstand also aus einem Aushandlungsprozess zwischen Königin und Untertanen und beinhaltete Kritik ebenso wie Legitimation, je nachdem, wer es gerade zu welchem Zweck nutzte. Der Rekurs auf die gegenseitige Liebe zwischen Königin und Untertanen entfaltete genau deshalb seine Wirkmacht, weil beide Seiten ihn verwendeten und ihn dabei mit jeweils eigenen Vorstellungen und Erwartungen verknüpften.
Es war eine von Elisabeths I. Stärken, die mitschwingende Kritik aufzugreifen und in ihre eigene Selbstdarstellung zu integrieren und auf diese Weise ihres kritischen Kerns zu berauben. Was zurückblieb, war ein idealisiertes Bild der „Virgin Queen“, die in einer ihrer letzten Reden im Parlament erklärte, es sei ihre größte Auszeichnung von Gott, dass sie mit der Liebe ihrer Untertanen regieren durfte. Dieses Bild überstrahlte dann auch die Unzufriedenheit und Unsicherheit, die ihre Untertanen angesichts einer unverheirateten und kinderlosen Königin empfanden, die sich noch dazu weigerte, einen Nachfolger zu benennen.
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