Das Ergebnis ist ernüchternd: Obwohl von den 1960er bis in die 1980er Jahre Morde, Bombenanschläge und zahlreiche weitere Delikte auf das Konto rechtsterroristischer Gruppen gingen, verharmlosten (konservative) Medien, Wissenschaft, Politik und Behörden diese Taten in erstaunlichem Maße, indem sie die Täter als verwirrte Einzelgänger darstellten – intellektuell anspruchslos oder gar durch die DDR gesteuert. Von all dem kann aber gar nicht oder nur sehr eingeschränkt die Rede sein, wie Muschiol auf breiter Quellenbasis herausarbeitet.





