Er schildert die Vernetzungen der nationalistischen Internationale, ideologische Zielvorstellungen, Gemeinsamkeiten und Differenzen sowie die Bedingungen ihres Erfolgs, die in sozioökonomisch-kulturellen Krisen zu verorten seien. Dort, wo „Rechte“ an die Macht kommen, wird die Unabhängigkeit von Justiz und Medien in Mitleidenschaft gezogen. Was mögliche Umgangsformen angeht, bleibt der Autor vage und schiebt politischen Akteuren die Aufgabe zu, Lösungsvorschläge zu entwickeln. Gleichwohl ist ihm ein informativer, lesenswerter Überblick gelungen, der nachdenklich stimmt und zur Diskussion um das Verständnis der Gegenwart beiträgt.
Rezension: Sebastian Rojek
Marcel Lewandowsky
Die Globale Rechte
Geschichte, Erfolgsbedingungen, Auswirkungen
Verlag C.H. Beck, München 2025, 144 Seiten, € 12,–





