Internationale Bedeutung erlangte die Ausstellung insbesondere wegen ihres wissenschaftlichen Ansatzes, der erstmals überhaupt die aktuellsten Forschungen zum Thema „Amazonen“ einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machte. Die aktuellen Diskussionen gipfelten in einem Treffen renommierter Experten aus der ganzen Welt zu einer vom Historischen Museum der Pfalz initiierten Tagung. Die Ergebnisse der Gespräche und Vorträge werden in einem Tagungsband zusammengefasst und in nächster Zeit veröffentlicht. „Mit dieser Ausstellung hat das Historische Museum der Pfalz wieder einmal seine Bedeutung als öffentlichkeitsrelevante Bildungs- und Kultureinrichtung bewiesen. Rund 160.000 Besuche zählten wir im Jahr 2010 allein in unseren Sonderausstellungen. Unsere Gäste kamen aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland angereist. Zusätzlich wurden unsere Sammlungsausstellungen rund 70.000 mal besucht,“ sagte Museumsdirektor Professor Alexander Koch zum Abschluss der Amazonenschau und im Rückblick auf das vergangene Jahr. Gleichzeitig gab er einen Ausblick auf die kommenden Monate: „In wenigen Wochen eröffnen wir die Ausstellung ‚Die Salier. Macht im Wandel’ – eine epochale Schau, die sich insbesondere dem letzten salischen Herrscher, Heinrich V., widmen wird.“
Die Ausstellung wird vom 10. April bis zum 30. Oktober zu sehen sein. Sie bildet den kulturellen Höhepunkt im Salierjahr 2011, das von der Stadt Speyer, dem Bistum Speyer und dem Historischen Museum der Pfalz initiiert wurde.
DAMALS ist Medienpartner der Salier-Ausstellung in Speyer und wird das Titelthema seines Aprilhefts ebenfalls dieser Herrscherdynastie widmen.





