Die Autorin beschreibt kurz die Lebenswege der Hohenzollerinnen, dann aber vor allem ihr Engagement auf den unterschiedlichsten Feldern: für Schlossbau oder Parkanlagen ebenso wie für karitative Einrichtungen. Am Anfang stand Luise Henriette. Die Niederländerin engagierte Handwerker und Architekten aus ihrer Heimat, die bei der Neugestaltung nicht nur des Schlosses Oranienburg, sondern auch der Residenzstadt Berlin mitwirkten. Ausführlich gewürdigt wird auch Elisabeth Christine von Braunschweig-Wolfenbüttel-Bevern, von der man zumeist nur liest, dass sie von ihrem Ehemann Friedrich dem Großen nicht geliebt wurde und dauerhaft von ihm getrennt lebte. Als Gestalterin von Schloss und Park Schönhausen gewinnt sie nun ihr eigenes Profil.
Rezension: Dr. Heike Talkenberger





