Viele der Betroffenen schlossen sich einer breiten politischen Reformbewegung an, den „Chartisten“, wie sie sich nach einer im Mai 1838 verfassten Charta nannten. Darin forderten sie nicht nur verbesserte Arbeitsbedingungen, sondern auch eine Demokratisierung der Verfassung durch die Einführung eines allgemeinen Männerwahlrechts. Dreimal präsentierten die Chartisten in Massenpetitionen mit bis zu drei Millionen Unterschriften dem Parlament ihre Forderungen, die jedoch ignoriert wurden. Der Unmut der Arbeiter mündete in unzählige Unruhen. So marschierten am 4. November 1839 5 000 Bergarbeiter mit Flinten und Heugabeln bewaffnet nach New‧port, um die Freilassung eines gefangengenommenen Chartisten zu erreichen. Die Arbeiterrevolte wurde vom Militär blutig niedergeschlagen.





