Die Etrusker bildeten während der Antike zwischen 800 und 200 vor Christus eine eigene Kultur im nördlichen Mittelitalien. Ihre Sprache, Gebräuche und Kunst unterschieden sich deutlich von denen ihrer römischen Nachbarn. Davon zeugen vor allem die etruskischen Nekropolen, deren Gräber und Grabbeigaben fast die einzigen Zeugnisse dieser Kultur sind. Eine der bekanntesten und größten Nekropolen der Etrusker liegt nahe der Stadt Tarquinia, rund 70 Kilometer nordwestlich von Rom in der italienischen Region Latium. Dort, in der Nekropole von Monterozzi, wurden bisher schon rund 6100 Gräber identifiziert, die meisten davon in Form von in den Fels gehauenen Grabkammern.





