Nach einer beschwerlichen Reise betrat er Ende Dezember 1253 wohl als erster Europäer die mongolische Hauptstadt Karakorum. Möngke Khan, ein Enkel Dschingis Khans, gestattete ihm und seinen Gefährten, den kalten Winter an seinem Hof zu verbringen, eine Zeit, die Wilhelm zu religiösen Gesprächen mit Buddhisten und Muslimen nutzte. In seinem Reisebericht schildert der Franziskaner detailliert seine Erlebnisse und bot so Jahre vor Marco Polo den faszinierten Europäern tiefe Einblicke in die mongolische Kultur.





