Von Koblenz bis Luxemburg, von Saarbrücken bis fast nach Bonn, laden Museen und Tempelanlagen, alte Befestigungsanlagen und Reste herrschaftlicher Anwesen, Steinbrüche und Wasserleitungen Interessierte zum Besuch ein. Ob man die Sehenswürdigkeiten per Rad oder zu Fuß erschließen möchte, einer geplanten Tour folgt oder nur einmal einen Abend lang in der Taverne der Villa Borg antike Köstlichkeiten verkosten möchte – es finden sich Unternehmungen für die unterschiedlichsten Ansprüche.
So können Lauffreudige beispielsweise auf einem Wanderweg rund um Neckersheim Archäologie entdecken. Im Naturzentrum Eifel startet die Strecke mit einer Ausstellung und führt dann über 12 Kilometer zu bedeutenden Sehenswürdigkeiten der Römer und Franken, wie zum Matronenheiligtum „Görresburg“ oder zum römischen Fundplatz „Steinrützsch“. Mit etwas Glück kann man dort sogar Archäologen bei der Arbeit beobachten: Seit 2009 legen Wissenschaftler der Universität Köln Teile einer alten römischen Siedlung, eines spätantiken Kastells und Teile der Römerstraße Köln-Trier frei. Vor allem in den Sommermonaten hat die „Straßen der Römer“ viel zu bieten. Eine Sonderausstellung im Ärchäologiepark Römische Villa Borg im saarländischen Perl zeigt, wie verborgene Spuren vorgeschichtlicher Zeiten aufgespürt werden können. Unter dem Motto „Mit Hightech auf den Spuren der Kelten“ können sich Besucherinnen und Besucher über die neusten Möglichkeiten der Archäologie informieren.
Im Europäischen Kulturpark Bliesbruck-Reinheim können Interessierte sogar selbst an einer professionellen Ausgrabung teilnehmen. Vom 10. bis zum 14. September bietet der Park den nächsten Workshop „Archäologie zum Mitmachen“ an. Eine praktische Einführung in die Grabungstechnik und fachlich begleitete tägliche Grabungsarbeit stehen ebenso auf dem Programm wie eine Bearbeitung der Funde.
Weitere Informationen zu diesen und allen weiteren Stationen der „Straßen der Römer“ sowie einen aktuellen Veranstaltungskalender sind auf der Webseite des virtuellen Netzwerks einsehbar.





