Die ersten Kapitel widmen sich der Herkunft, Kindheit und Schulzeit Bachs. Geboren in eine Familie, in der Musik jahrzehntelang als künstlerisches Handwerk gepflegt worden war, verbrachte er seine frühste Kindheit im thüringischen Eisenach. Nach dem Tod der Eltern kam er in die Obhut seines älteren Bruders, der in Ohrdruf eine Organistenstelle innehatte. Gretzschel verfolgt dann die zentralen Stationen in Bachs geschäftigem Leben: die erste Stelle in Arnstadt, die Tätigkeit als Organist und Kapellmeister in Mühlhausen, Weimar und Köthen, die Anstellung als Thomaskantor in Leipzig bis zu seinem Lebensende. Eine Übersicht über die wichtigsten Bachstätten von der Bachkirche in Arnstadt bis zum Roten Schloss in Weimar, wo Bach im Jahr 1703 der Hofkapelle Herzog Johann Ernsts III. von Sachsen-Weimar angehörte, rundet das reichbebilderte Buch ab.
Rezension: Dr. Anna Joisten
Matthias Gretzschel
Auf den Spuren von Johann Sebastian Bach
Ellert & Richter Verlag, Hamburg 2023, 208 Seiten, € 20,–





