Anhand von Gulden, Groschen und Talern – Friedrich war der erste sächsische Regent, dessen Bildnis auf Münzen gedruckt wurde – sowie Dokumenten, Porträts und Skulpturen werden die wechselhafte Biographie und die besondere Bedeutung Friedrichs in der Geschichte von Kurfürstentum und Reich dargestellt. Dauerhafte Wirkung entfaltete der stets auf Ausgleich bedachte Friedrich als Reichsgeneralstatthalter Maximilians I., als Beschützer Martin Luthers, als Strippenzieher bei der Wahl des Habsburgers Karls V. zum römisch-deutschen König im Jahr 1519 sowie als großzügiger Förderer der Wissenschaften, der die Universität Wittenberg gründete und Lucas Cranach d. Ä. als seinen Hofmaler anstellte. Zugute kam ihm sowohl als Politiker wie als Mäzen das hohe Einkommen aus den Silberminen des Erzgebirges, das ihm ein beträchtliches Maß an finanzieller und damit auch politischer Unabhängigkeit gewährte. Die Ausstellung läuft noch bis zum 11. Januar 2026.





