Die Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn präsentiert mit der Ausstellung „James Cook und die Entdeckung der Südsee“ über 500 Exponate zu den Reisen des Seefahrers und seiner Begleiter. Ethnographische und naturhistorische Objekte aus einer ganzen Reihe verschiedener Kulturen werden hier zum ersten Mal zusammengeführt. Denn bereits im späten 18. Jahrhundert wurden die Zeugnisse der Expeditionen an eine Vielzahl völkerkundlicher Sammlungen in Europa abgegeben. Umso bedeutender sind allerdings die Ausstellungsstücke, die den Besucher erwarten: aufwändige Federornamente, Holzskulpturen und andere ozeanische Artefakte repräsentieren kulturelle Gegenstände. Dadurch können wiederum Rückschlüsse auf den Alltag in der Südsee und die jeweiligen religiösen Kulte geschlossen werden. Prachtvolle Gemälde, detaillierte Zeichnungen, Schiffsmodelle, Seekarten und Navigationsinstrumente lassen den Besucher durch die Augen der europäischen Reisenden blicken. Auch Objekte aus dem persönlichen Besitz des Seefahrers, wie ein traditioneller Halsschmuck, sein Galanteriedegen oder seine Bibel runden ein umfassendes Gesamtbild ab. Die Ausstellung ist so aufgebaut, dass anhand der Routen Cooks die Entdeckung des Pazifiks nacherlebt werden kann. Eine Aktionsfläche bringt Kindern die drei Expeditionen spielerisch näher und macht den Besuch zu einem Familienerlebnis.
Die Ausstellung in der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn findet in Kooperation mit dem Institut für Ethnologie der Universität Göttingen, dem Kunsthistorischen Museum – Museum für Völkerkunde in Wien und dem Historischen Museum in Bern, statt. In Wien wird die Ausstellung ab dem 10. Mai bis 13. September 2010, in Bern vom 7. Oktober 2010 bis 13. Februar 2011 zu sehen sein.
Zur Ausstellung erscheint auch ein Katalog in der Buchhandlung Walther König (Preis: 29 €)





