Zwei lange Winter trotzte die Mannschaft den unwirtlichen Lebensbedingungen der Polarregion. Doch selbst die arktischen Sommer wollten die Schiffe nicht freigeben. Eine dritte Überwinterung gelang nicht mehr. Um den Verbleib Franklins und seiner 128 Mannen rankten sich seitdem die wildesten Gerüchte. Unzählige Suchaktionen wurden gestartet, jedoch brachten zunächst nur wenige archäologische Fundstücke Klarheit über das weitere Schicksal der Mannschaft. Man weiß, dass die Crew offenbar die Schiffe aufgab, und einige mochten den Marsch über das Packeis überlebt und bei Inuit Unterschlupf gefunden haben. John Franklin verstarb bereits 1847. Erst 2014 fanden kanadische Forscher unweit der King-William-Insel eines der beiden Wracks der gescheiterten Nordpolarexpedition.





