Hohe Inflation und steigende Preise für Brot und andere Grundnahrungsmittel hatten ohnehin schon zu großer Unzufriedenheit in der Bevölkerung geführt. Das Gesetz, als Infragestellung spanischer Identität wahrgenommen, brachte nun das Fass zum Überlaufen. Am 23. März brach in Madrid der „Aufstand der Hüte“ aus, der sich bald im ganzen Land ausbreitete. Die wütende Menge bahnte sich einen Weg zur Residenz des Königs und forderte die Zurücknahme der Kleiderordnung, eine Senkung der Preise für Grundnahrungsmittel und die Ausweisung des Ministers Esquilache. Der König floh zwar aus Madrid, stimmte aber der Entlassung Esquilaches zu, was die Aufständischen schließlich besänftigte.





