Eine interessante und unterhaltsame Auswahl dieser Gegenstände präsentiert das Stadtmuseum im Gelben Haus in Esslingen in der Ausstellung „Ausgebraucht. Verschwundenes von 1960 bis 2012“.
Technischer Fortschritt, gesellschaftlicher Wandel und wechselnde Moden haben so manchen Gegenständen und Rede- und Verhaltensweisen den Garaus gemacht: eher unbemerkt dem täglichen Tragen eines Hutes, mit lauten Abgesängen der D-Mark. Und ob ?Fräulein? oder nicht wird heute nicht mehr gefragt.
Die Ausstellung thematisiert viele Bereiche des Alltagslebens. Gezeigt werden weitgehend verschwundene Objekte aus den verschiedensten Lebensbereichen wie Haushalt, Berufsleben, Technik, Schule und Freizeit, aber auch der großen Welt der Politik. Das Spektrum reicht vom Kohlepapier über Tonbandgerät und Wäscheschleuder bis zum Wehrbescheid. Darüber hinaus bietet die Mutmaßung über Dinge, die wohl verschwinden werden, Raum für vergnügliche oder wehmütige Spekulationen.
Kinder können in einem Kreativraum lesen, ausprobieren, malen und spielen. Angeboten wird auch ein vielfältiges Begleitprogramm für Kinder und Erwachsene mit Themen wie Email-Schmuck im Retrolook, Partysnacks und Kinderbüchern sowie einer kleinen Filmreihe im Kommunalen Kino. In den Oster- und Pfingstferien wird ein Ferienprogramm für Kinder ab sechs Jahren durchgeführt. Schulklassen können spezielle Führungen mit museumspädagogischen Aktionen vereinbaren.





