König und Parlament stimmten zu: Am 27. Juli 1694 wurde ein entsprechendes Privileg ausgestellt, das als Gründungsdokument der Bank of England, einer der ältesten Zentralbanken in Europa, gilt. Sie solle „zum Gemeinwohl und Nutzen der Gesellschaft“ beitragen, so heißt es. Die Bank of England hatte das Recht, Bankgeschäfte zu betreiben und Banknoten auszugeben. Darlehen an die Regierung bedurften grundsätzlich der Zustimmung des Parlaments. Drei Jahre später erhöhte die Bank bereits ihren Kapitalstock und erhielt eine Verlängerung ihres Privilegs, erweitert um den Zusatz, dass die Regierung keine weitere Bank gründen werde. Die ersten Geschäftsräume der Bank of England lagen in den „Grocers’ and Mercers’ Halls“ in der Londoner City. Seit 1734 befindet sich die Bank in der Londoner Threadneedle Street.





