Hier wurde die erste dauerhafte Brücke über die Themse wohl um 46 errichtet. Wie archäologische Funde zeigen, bestand sie zunächst aus Holz. Diese Brücke war der Schlüssel für eine rasante Entwicklung der Stadt, denn bald sollte der Themse-Übergang zum Hauptverkehrsknotenpunkt der ganzen Region werden. Hier kreuzten sich die wichtigsten Wege Südbritanniens, und über die schiffbare Themse konnte das Meer erreicht werden. So wuchs Londinium, als sich im 1. Jahrhundert ein friedlicher Handelsverkehr mit dem romanisierten Gallien entwickelt hatte, in kürzester Zeit zu einem wichtigen Handelszentrum, das „berühmt war ob seines Kommerzes und von Kaufleuten wimmelte“ (Cassiodor). Zwar fiel schon im Jahr 60 die Brücke während eines Kelten-Aufstands den Flammen zum Opfer, doch folgten viele Neubauten der bis 1750 einzigen Brücke Londons – der letzte 1967.





