Die Residenz zeigte deutlich Hadrians großes Interesse an der kulturellen Vielfalt seiner Untertanen. Er brachte Kunstwerke von seinen Reisen mit und fügte sie in eine Architektur ein, die sich unter anderen an ägyptischen und griechischen Vorbildern orientierte. Zwar kopierte er keine Bauwerke, doch mischte er die Anregungen aus seinen Reisen auf originelle Weise und überraschte Besucher mit einer in Rom bis dahin nicht gesehenen Architektur. Der Kaiser selbst kam durch seine häufige Abwesenheit kaum dazu, sich an der Residenz zu erfreuen. Erst als alter, kranker Mann zog er sich in seinen letzten Lebensjahren in die Villa Hadriana zurück, die seit 1999 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört.





