Zu sehen sind Exponate aus der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg und aus den Jahren des Wirtschaftswunders. Auf 1.400 Quadratmeter wird der umfassende Wandel in der Alltagskultur, im Städtebild und in der Politik veranschaulicht. War nach 1945 das Leben meist von Zerstörung, Hunger und Not geprägt, standen elektrische Haushaltsgeräte, Jukebox und Kicker für den Wohlstand der 60er. Im Stil der Zeit eingerichtete Wohnungen gewähren dem Besucher einen Einblick in das Leben der Menschen vor rund einem halben Jahrhundert, zeitgenössische Schlager und Filme schaffen eine authentische Atmosphäre. Aber auch die Schatten des Wirtschaftswunders werden thematisiert. Aufwendige Inszenierungen, moderner Medieneinsatz und Exponate, die der Besucher selbst bedienen darf, machen die Ausstellung erlebbar.
Mit dem Aufruf „Von Trümmernot zu Petticoat“ startete das Haus der Bayerischen Geschichte eine Sammelaktion historischer Zeugnisse aus der Zeit von Wiederaufbau und Wirtschaftswunder. Würzburger Spender überließen ihre zeitgenössischen Gebrauchsgegenstände der Residenz und trugen so zur Landesausstellung bei, die noch bis zum 4. Oktober 2009 zu sehen ist.





