Im Dreieck zwischen Japan, Korea und China gelegen, war Wladiwostok zwar Bollwerk gegen die erstarkenden Großmächte im Pazifikraum. Die ersten Siedler waren jedoch nicht nur russische Soldaten und Kolonisten, sondern auch Einwanderer aus vielen Ländern, darunter französische und deutsche Händler sowie chinesische und koreanische Arbeiter. Seit 1903 verband die Transsibirische Eisenbahn Wladiwostok mit dem sieben Zeit‧zonen entfernten Moskau. Mit den folgenden Zuwanderungswellen blühte auch das Wirtschafts- und Kultur‧leben auf.
Die Stadt blieb zugleich Hauptstützpunkt und Heimathafen der russischen Pazifikflotte. Im Kalten Krieg waren dort Atom-U-Boote stationiert, so dass Ausländer die Stadt nur mehr mit einer Sondergenehmigung besuchen konnten. Erst nach dem Ende der Sowjetunion 1991 wurde diese Besuchseinschränkung aufgehoben.





