Trotz ihrer Unterzahl, trotz Hunger und Krankheit gelangen den Eingeschlossenen mehrere Ausfälle ebenso wie die Entsendung von Boten zu Sigismund von Ungarn und Wenzel von Böhmen. Durch deren finanzielle Unterstützung konnten Söldner angeworben werden. Während die Belagerer ihrerseits unter Versorgungsengpässen litten, konnte Heinrich von Plauen die Verteidigungsanlagen der Marienburg ausbauen und so der Belagerung weiter trotzen. Militärische Hilfe von außen und Seuchen, die die Reihen des polnisch-litauischen Heers dezimierten, taten ein Übriges: Am 19. September hob König Jagie llo von Polen die Belagerung auf und zog seine Truppen ab.





