Die Berliner Stadtverwaltung blieb jedoch skeptisch. Sie befürchtete hohe Wartungskosten der einzelnen Bogenlampen. Zudem würde das elektrische Licht die Augen der Straßenpassanten ermüden und gegen die schwächere Gasbeleuchtung unempfindlicher machen. Trotzdem erhielt Siemens &Halske 1882 den städtischen Auftrag zu einer Testbeleuchtung des Potsdamer Platzes und der Leipziger Straße. Die Berliner reagierten begeistert auf die 36 Bogenlampen, welche den Platz in ein helles Licht tauchten. Der elektrischen Straßenbeleuchtung war mit dieser überzeugenden Demonstration der Weg geebnet.





