Bénédicte Savoy studierte Germanistik an der École Normale Supérieure in Paris und promovierte im Jahr 2000 mit einer Dissertation zum napoleonischen Kunstraub. Seit 2003 lehrt sie Kunstgeschichte am Institut für Kunstwissenschaft und Historische Urbanistik der TU Berlin, zuerst als Juniorprofessorin und seit 2009 als Professorin. Sie ist Mitglied der Jungen Akademie der Berlin-Brandenburgischen Wissenschaften und Mitglied des Exzellenzclusters TOPOI – Formation und Transformation von Raum und Wissen in den antiken Kulturen der FU Berlin. Sie hat vielbeachtete Publikationen veröffentlicht zum napoleonischen Kunstraub, zur europäischen Museums- und Sammlungsgeschichte und zum deutsch-französischen Kulturtransfer. Ihr jüngstes Forschungsprojekt, gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und dem französischen Pendant, der Agence Nationale de la Recherche (ANR), untersucht die deutsch-französischen Kunstbeziehungen anhand deutscher Künstler und ihrer Pariser Zeit im 19. Jahrhundert.





