Das Heidelberger Ehepaar Gerlinde (56) und Gisbert Germeroth (64) besuchte am Freitag, den 14. Januar 2011 die Staufer-Ausstellung. Die Eintrittskarten waren ein Geburtstagsgeschenk von Freunden, die von der Schau beeindruckt waren und ihren Bekannten ebenfalls ein schönes Ausstellungserlebnis bereiten wollten. Dass beim Übertreten der Museumspforte weitere Geschenke auf sie warteten, ahnte das Heidelberger Ehepaar nicht. Und so reichten sie mit überraschten Gesichtern rem-Generaldirektor Alfried Wieczorek die Hand, der sie als 150.000. Besucher in der Staufer-Ausstellung begrüßte.
Kulturbürgermeister Michael Grötsch beglückwünschte die Ausstellungsgänger im Namen der Stadt Mannheim und überreichte einen Blumenstrauß. rem-Generaldirektor Alfried Wieczorek und Stauferjahr-Koordinator Alexander Schubert ergänzten passende Geschenke zur Staufer-Schau: den zweibändigen und reich illustrierten Ausstellungskatalog „Die Staufer und Italien“ sowie die CD „Klang der Staufer“. „Das ist ja fantastisch“, so Gisbert Germeroth, der sich als großer Geschichtsfan bekannte. „Unseren ersten Besuch in den Reiss-Engelhorn-Museen werden wir in guter Erinnerung behalten und gerne wiederkommen.“
„Der Zustrom zur Staufer-Ausstellung reißt nicht ab. Täglich bilden sich auf dem Toulonplatz lange Schlangen von Kultur- und Geschichtsinteressierten, die aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland nach Mannheim zu den Staufern pilgern“, sagte Alexander Schubert. „Unser ursprüngliches Ziel von 100.000 Besuchern hatten wir schon Ende November erreicht. Nachdem wir heute eine neue Bestmarke erreicht haben, hoffen wir, bis zur Schließung an die magische Grenze von 200.000 Besuchern zu kommen und die Geschichtsschau damit in der Top 10 der erfolgreichsten Mittelalterausstellungen Deutschlands der letzten 30 Jahre zu platzieren.“
Die Ausstellung „Die Staufer und Italien“ ist noch bis zum 20. Februar 2011 in den Mannheimer Reiss-Engelhorn-Museen zu sehen.
Die Staufer waren auch Titelthema der Ausgabe 10/2010 von DAMALS.





